Rap über meine Mutter

Meine Mutter geht mir echt auf den Geist. Nachdem ich mit meiner Hip Hop – Karriere Probleme hatte, durchzustarten und richtig fett Kohle an Land zu holen, musste ich ja wieder zurück zu meiner Mutter. Nochmal zur Erinnerung: Dass das nicht geklappt hat, ist keinesfalls meine Schuld, sondern die der ganzen Hater und Wannabees da draußen. Respekt, Leute, Respekt! Und meine Mutter mault seitdem nur noch rum. Dass ich endlich mal kapieren müsste, was Prioritäten sind. Dass die Schule in jedem Falle vorgehe. Und dass auch sie struggelt und mir deswegen nicht weiter so viel Taschengeld geben kann. Außerdem würde ich das ja eh hauptsächlich für Zigaretten, Alk und was weiß sie schon ausgeben. In ihrem Büro wird ein Schülerjob frei, ob sie mich nicht vorschlagen soll? Schülerjob über den Sommer? Mann, meine Mutter ist echt von nem anderen Stern. Habe letztens meinen ganzen Ärger über sie in nem fetten Rap rausgelassen. Ich meine, wenn mich nichtmal meine Mutter ernst nimmt... irgendwoher brauche ich doch auch Support, Leute die an mich glauben, die mir Starthilfe werden. Wie sagt mein Kumpel Rachid immer: „Es ist noch kein Rapper vom Himmel gefallen!“ Leider hat meine Mutter den Text zufällig gefunden und war alles andere als begeistert. Die hat ja auch keine Ahnung von Gangster Rap und hat die ganzen Beleidigungen für bare Münze genommen. Ihr könnt euch vorstellen, dass das unser Verhältnis alles andere als entspannt hat... Meine Homies und ich planen jetzt nen Abstecher nach Berlin. Dort soll es jede Menge Freestyle-Battles und Auftrittsmöglichkeiten für noch nicht so bekannte Rapper geben. Den Berlinern werden wir schon zeigen, was Oberhausen drauf hat!

17.8.11 17:56

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