Keine echten Rapper mehr

Mich beschäftigt zur Zeit ein musikalisches Thema, das mich echt nervt.Ich habe das Gefühl, dass viele Hip Hop Künstler und Rapper sich und seine Musik mit den Füßen treten, nur um möglichst viel Kohle machen zu können und den Mainstream bedienen zu  können.
Macht man morgens das Radio an, so hört man im Moment nichts weiter als einen Mix aus RnB-Raps und Electro-Dance. Und das nicht nur von den gängigen Möchtegern-Rappern, wie den Black Eyed Peas oder Akon, sondern auch von den absoluten Gangster-Rappern der guten alten Schule wie Snoop Dogg oder Busta Rhymes. Das ist doch einfach nur traurig!!! Für noch mehr Kohle und noch mehr Erfolg verkaufen die ihre Seele und das nicht an den Teufel sondern an Typen wie David Guetta oder Tiesto. Auch wenn ich nicht sagen kann, dass ich die Mucke von denen total scheiße finde und ich auch das ein oder andere Mal darauf gut abgegangen bin, finde ich diese Mainstream-Beats doch tierisch einfach und billig, so dass es kein Wunder ist, dass gefühlt jede Woche ne neue Scheibe auf den Markt kommt, um noch mehr vom einfachen Musikvolk zu begeistern. Und wenn dann noch Rap-Klassiker wie Old Dirty Bastard und Nate Dogg wegsterben, dann braucht man sich nicht wundern, dass der Rap keine Zukunft hat, da die verbliebenen Künstler nichts besseres zu tun haben, als ihr Talent an Computer-Sound-Produzenten zu verschwenden und zu verhökern!

Für mich ist das alls nichts! Ich würde niemals meine Prinzipien so verraten und an irgendeinem dahergelaufenen Dance-DJ-Electro-Typen meine kostbaren Raps verscherbeln, nur um berühmt zu werden. Die besten Rapper sind sowieso die, die noch richtigen Underground-Rap ins Mic schmettern und alles tun, damit Rap so ist, wie er sein soll!!!

15.5.11 15:52

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